Vielen lassen sich zum Sommer hin gegen Zecken impfen doch wie sinnvoll ist eine Zeckenimpfung wirklich? Und was passiert eigentlich dabei?

Nun wie können uns Zecken überhaupt schaden? Zecken saugen sich an unserer Haut fest und wollen unser Blut haben. Außerdem kann ein Zeckenstich auch Krankheiten übertragen. Solche Krankheiten sind Borreliose oder zum Beispiel die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis ( FSME) Mit einer Impfung kann man sich davor schützen.

Zeckenimpfungen sind dann vor allem sinnvoll, wenn du in einem Risikogebiet lebst oder Urlaub machen möchtest.

 

Was genau ist FSME und ist das gefährlich?

Ist eine Zecke mit dem FSME-Erreger infiziert kann diese mit einem Biss diese Krankheit sofort auf einen Menschen übertragen, sollte der Mensch nicht dagegen geimpft sein. Hat man sich angesteckt, merkt man oft nicht, dass man sich mit FSME angesteckt hat.

Viel mehr gleichen die Symptome einer Grippe. Die Betroffenen haben Fieber und Kopfschmerzen und müssen vielleicht erbrechen. Bei jedem dritten Menschen entzünden sich ohne Impfung nach der Fieber-Attacke die Hirnhaut oder das Gehirn.

FSME kann gefährlich werden, wenn sich das Gehirn oder Rückenmark entzündet. Es können Bewusstseinsstörungen und Lähmungen auftreten. Es kommt sogar vor, dass Patienten ins Koma fallen. Bei älteren Menschen sind auch neurologische Schäden möglich.

Ist eine Impfung in Deutschland nötig?

Lebt man in Norddeutschland ist man von diesem Erreger eigentlich sicher und eine Impfung ist nicht unbedingt notwendig. Lebt man aber in Bayern oder Baden-Württemberg befindet man sich im Risikogebiet und eine Impfung würde durchaus Sinn machen. Das Robert-Koch-Institut weist die FSME-Risikogebiete jedes Jahr neu auf einer Karte aus.

Man kann sich aber auch im Ausland anstecken. Der Erreger kommt zum Beispiel häufig in Österreich und in den baltischen Ländern vor.